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Gemeines Spargelhähnchen

8. Juli
Heute nochmal auf den Tuniberg zum Vögel beobachten. Und tatsächlich habe ich ganz viel Glück. Ein Grünspecht posiert für mich und schaut mich aus der Ferne ganz interessiert an.
Auf dem Rückweg schaue ich mir die Grünstreifen ganz genau an und finde einen Käfer, den ich schon lange gesucht habe. Hatte ihn eigentlich in Spargelfeldern vermutet und dort auch gesucht. Und nun finde ich ihn weit entfernt davon, nämlich am Hang bei den Weinbergen. Wikipedia sagt: Sowohl die Käfer als auch die Larven leben an wilden und gezüchteten Spargelpflanzen und ernähren sich von ihren Blättern und dem Spross. Diese Art scheint auf Wein umgestiegen zu sein. Na denn Prost

Himmlische Wolken

6. Juli
Ich ziehe schon früh los, schließlich haben sie für den Rest der Woche was gemeldet? Natürlich: Regen. Da muss man die Gunst der Stunde nutzen. Heute mal an eine andere Stelle, an der ich in der Vergangenheit (siehe Monatsbild 1/21) schon einmal wunderbare Bilder vom Tuniberg machen konnte. Alles blüht und die Vögel zwitschern wie verrückt. Ansonsten ist kein Mensch weit und breit. In der Ferne sieht man etwas Nebel in den Tälern des Schwarzwaldes und die Sonne steckt ihren Kopf ab und an zwischen den Wolken raus. Eine ganz besondere Stimmung. Außerdem wechselt das Wolkenbild ständig und taucht Teile der Landschaft ins Dunkel während andere von der Sonne beleuchtet werden. Einfach nur schön!

Gelb und vielversprechend

5. Juli
Es hat den ganzen Morgen geregnet klart aber gegen Mittag auf. Kann nur eine kurze Pause sein, denn sie haben für den ganzen Tag Regen angesagt. Ich bleibe also in der näheren Umgebung und ziehe mal wieder mit meiner Makrolinse los. Vielleicht findet man ja eine schöne Spinne oder ein fotogenes Insekt. Die Vögel zwitschern wie verrückt und ich habe die Hoffnung, einen vor die Linse zu bekommen: vergeblich. Auch bin ich patschnass, weil ich durch das feuchte (besser: nasse) Gras stapfe.
Dennoch finde einige schöne Blüten und Insekten., z.B. diese Schwebfliege auf einer Königskerzenblüte. Sie lässt sich auch gar nicht von meiner immer näher rückenden Kamera beirren und konzentriert sich auf ihre Nektarsuche.

Warte mal ...

3. Juli
Seit langem mal wieder ins NSG Grissheim. Beim letzten Mal war ich recht enttäuscht von der "Ausbeute". Obwohl vieles blühte und die Sonne schien waren dennoch kaum Insekten zu finden. Heute hoffe ich auf den Hummel-Schwärmer. Doch auch davon ist nichts zu sehen. Irgendwie "tickt" die Natur komplett anders dieses Jahr. Man sieht auch so gut wie keine Bläulinge. Komisch!
Zumindest zeigen sich einige Magerrasen-Perlmuttfalter sowie ein paar Widderchen. Und plötzlich sehe ich einen Zipfelfalter auf einer Blüte sitzen. Die sind wirklich super-klein und man braucht schon ein gutes Auge. Seins ist allerdings wohl besser, denn er hebt ab, bevor ich die Kamera überhaupt in Stellung gebracht habe. So konnte ich den Schlehen-Zipfelfalter (den ich sonst noch nie gesehen hatte) nur im Abflug festhalten ... immerhin.

Ganz schön gefrässig

29. Juni
Sie melden ab Nachmittag wieder Regen. Also raus, aber nicht weit weg! Wohin? An den Tuniberg.
Ich habe meine Makrolinse dabei und durchstreife das Gebüsch entlang eines Weges. Da sehe ich zwei von diesen
Raupen an einer großen Pflanze, die ich leider nicht benennen kann. Von der Pflanze war denn auch kaum noch etwas übrig. Das ist den Raupen aber egal, sie bewegen sich fressend auf den verbleibenden Pflanzenteilen fort, während sie Blatt um Blatt verspeisen.
Ist es nicht faszinierend welche Farbenpracht sie an den Tag legen? Leider ist der spätere Schmetterling, der Lattich-Mönch, eher unscheinbar.

Ist der zu groß für mich ?

28. Juni
Es hat mir keine Ruhe gelassen. Ich wollte die Turmfalken unbedingt noch bei ihren Flugübungen beobachten. Als ich ankam waren nur noch 2 Falken im "Nest". Einer saß auf einer Fensterbank und schlief, die anderen 2 saßen im Gras oder liefen irgendwo herum. Die Flugübungen waren eigentlich nicht schlecht, nur beim Landen ging oft einiges schief, so dass sie dann irgendwo runterpurzelten. Die Kindergärtner/innen haben die Kinder netterweise woanders spielen lassen, da die Falken nun die Freifläche der Kinder beanspruchen. So vergnügten sie sich denn auch mit dem Spielzeug der Kinder ... Kinder sind sie ja eben auch!

Unglaublich

25. Juni
Durch eine Fotokollegin hatte ich den Tipp bekommen. 5 fidele und dauernd hungrige Turmfalkenkinder wachsen (noch) in einer Schiessscharte nur knapp oberhalb eines Kindergartens im Markgräflerland auf.
Sie sind noch alle im "Nest" und sobald sie Mama oder Papa sehen geht die Post ab. Sie lärmen, flattern und betteln was das Zeug hält. Meistens reicht die Beute aber nur für einen kleinen Turmfalken. Mäuse teilen ist im System scheinbar nicht vorgesehen.

Klein, rot, selten und schön

17. Juni:
Ich war so lange nicht mehr in der Petite Camargue. Es wurde wirklich Zeit ... obwohl die Natur noch immer aufholen muss nach der nassen und kalten Zeit. So fand ich denn auch so gut wie keine Schmetterlinge, Wasservögel waren auch rar und nur ein einziger Eisvogel huschte kurz vorbei. Dennoch war es ein super-erfolgreicher Tag: ich konnte (endlich) den Pirol fotografieren. Den findet ihr als Bild des Monats im Juli.

Zeigen möchte ich euch dieses (gut versteckte) Sumpf-Blutauge. Im Gegensatz zu uns mag es "nasse Füsse".

Mittagsschläfchen

16. Juni:
Ein kleiner Abstecher an den Kaiserstuhl hat sich auf dem Rückweg noch wirklich gelohnt. An anderen Stellen (z.B. in Grissheim) gibt es kaum Schmetterlinge, aber hier schwirrte es nur so von Widderchen ... und alle gleichzeitig: Beilfleck-, Sechfleck- und Thymian-Widderchen. Und immer wieder fand man sie auch schlafend unter Blüten und Grashalmen. Entweder das ist ein Mittagsschläfchen oder die Hitze macht ihnen zu schaffen.

Mann, bist du schön ...

16. Juni:
Ich bin morgens früh um 5 Uhr losgezogen, um Wendehals, Wiedekopf oder Steinkauz zu finden.
Als erstes begegneten mir ein paar Hasen, aber es war noch zu dunkel, um gute Fotos zu schießen. Dann habe ich lange gesucht, um das richtige Tal zu finden und konnte den Wiedehopf auch in der Ferne hören. Leider blieb es dabei. Aber dieser wunderschöne Gartenrotschwanz hat mich mit seinem Aussehen und Gesang entschädigt und betört. Ich hatte ihn tatsächlich noch nie vor der Linse.

Gut getarnt

12. Juni:
Diese Grüne Blattkrabbenspinne ist nur wenige mm groß. Ich fand sie im Schwarzwald gut getarnt auf dem Kelch einer Frauenschuh-Orchidee. Leider konnte ich aufgrund der Lichtverhältnisse keine richtige Macroaufnahme machen. Aber die Schönheit dieser Spinne tritt trotzdem zu Tage, finde ich.

Der Name wird dir nicht gerecht ...

9. Juni:
An diesem Tag habe ich am Kaiserstuhl, trotz des starken Windes und der warmen Temperaturen, die ersten Pilze gefunden. Sie haben sich auch gleich sehr fotogen aufgestellt. Leuchtend gelb haben sie mich angeschaut ... und was soll ich sagen: der Name wird der Attraktivität nicht gerecht. Der Pilz heißt doch glatt "Gold-Mistpilz". Weit und breit war allerdings kein Mist zu sehen

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